Biometrieübung 15
Randomisierte Anlage

Lösung


1. Phosphorbestimmung

Die Ergebnisse der Phosphorgehaltsbestimmung (in mg/g) lassen sich folgendermaßen zusammenstellen.

Laborant:

A

B

C

D

 

34
36
34
35
34

37
36
35
37
37

34
37
35
37
36

36
34
37
34
35

å

173

182

179

176

å å x = 710       å å x2 = 25234

(å å x)2 / n = 7102 / 20 = 25205

Nach den Rechenformeln für die Varianzanalyse ergibt sich:

SQGes = 25234 - 25205 = 29
SQBehandlung = (173² + 182² + 179² + 176²) / 5 - 25205 = 9
SQFehler = 29 - 9 = 20

Streuungsursache SQ FG MQ F
Gesamt
Behandlung
Fehler
29
9
20
19
3
16

3,00
1,25

2,40

Zur Prüfung der Nullhypothese: wird der berechnete F-Wert mit dem Tabellenwert verglichen:

.

Da der berechnete Wert den tabellierten Wert nicht übersteigt, kann die Nullhypothese nicht abgelehnt werden. Der Laborleiter kann seinen Angestellten nicht nachweisen, daß sie trotz gleicher Labormethode zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Bei Ablehnung der Nullhypothese sind keine Aussagen darüber möglich, welche Behandlungen sich signifikant unterscheiden. zu diesem Zweck existieren einige multiple Testverfahren.


Letzte Änderung: 20.09.1999
Kontakt:
Wolfgang Stümer